Jeder hat unterschiedliche Ansprüche an seinen Computer. Im privaten Bereich gibt es andere Anforderungen als im Business-Segment. Dementsprechend muss die Kaufberatung individuell aussehen. Nur so findest du tatsächlich den PC, der zu deinen Vorstellungen passt. Der Weg zum eigenen PC führt über eine Vielzahl an Fragen. Es ist also wichtig, die richtigen zu stellen.

Leistungsfähigkeit: Ein wichtiger Punkt

Eine zentrale Rolle spielt die Leistung des PCs. Es gibt mehrere Faktoren, die die Leistungsfähigkeit eines Computers beeinflussen. Prozessor und Grafikkarte sowie der Arbeitsspeicher und die Festplatte sind entscheidend für die Leistung. Wichtig ist, die eigenen Anforderungen genau zu kennen. Auf diesem Weg ist es möglich, den passenden PC für bestimmte Aufgaben zu finden.

Der Prozessor – Rechenzentrum des PCs

Der Prozessor – Rechenzentrum des PCs

Die CPU ist entscheidend dafür, wie viele Rechenoperationen pro Sekunde der Computer ausführt. Leistungsfähigere Prozessoren sorgen demzufolge für eine schnellere Arbeitsgeschwindigkeit. Einen weiteren Einfluss hat die Anzahl der Prozessorkerne. Mehrkernprozessoren haben sich inzwischen in allen Bereichen etabliert.

 

Die Anzahl der Prozessorkerne bestimmt, wie viele Prozesse der PC simultan bearbeiten kann. Laufen auf einem Computer zahlreiche Programme permanent zum gleichen Zeitpunkt und benötigen viel Rechenleistung, ist ein Prozessor mit mehr Kernen sinnvoll.

 

Server, auf denen viele Programme laufen und die grosse Datenmengen verwalten, profitieren hingegen von CPUs mit mehr Kernen. Gleiches gilt für Arbeitsplätze, an denen aufwendige Software läuft. Teilweise sind Programme auch für Mehrkernprozessoren optimiert und nutzen so die vorhandenen Ressourcen besser. In diesen Fällen sind CPUs mit vier, acht oder noch mehr Kernen sinnvoll.

Oftmals ist es jedoch wichtiger, das Gesamtpaket zu betrachten. Für viele Aufgaben benötigst du keine Highend-CPU. Diese Spitzenprozessoren erkaufen sich die hohe Leistung durch einen deutlich gesteigerten Strombedarf. Dies bedeutet langfristige höhere Kosten durch den Betrieb. Gerade Office-Computer profitieren von solchen Prozessoren jedoch kaum. Hier sind effiziente, stromsparende Prozessoren mit zwei bis vier Kernen, wie beim PrimeMini 4, die bessere Option.

Die Grafikkarte: Leistung für Spezialanwendungen

Die Grafikkarte: Leistung für Spezialanwendungen

Die Grafikkarte ist für die Ausgabe und Berechnung des Videosignals zuständig. Hier gibt es noch grössere Bandbreiten bei der Leistungsfähigkeit als bei den Prozessoren. Gleichzeitig gehen die Anforderungen noch weiter auseinander. In vielen Szenarien wird allerdings nur wenig Grafikleistung benötigt.

Wichtiger sind in den meisten Fällen die Anschlussmöglichkeiten. Digitale Schnittstellen wie HDMI sind für die Zukunft gerüstet. HDMI ermöglicht hohe Auflösungen und scharfe Bilder. Mehrere Anschlussmöglichkeiten sind vor allem bei Desktop PCs interessant. So realisierst du Arbeitsplätze mit mehreren Monitoren ohne grösseren Aufwand. Beim PrimeMini 4 von Prime Computer stehen dir beispielsweise zwei dieser HDMI-Schnittstellen zur Verfügung.

Bei Servern hingegen sind die Schnittstellen der Grafikkarte nur zweitrangig. Viele Server werden Remote gesteuert, also von einem anderen Computer über das Netzwerk. Somit wird oftmals kein eigener Monitor benötigt. Bei Systemen, die rund um die Uhr laufen, spielt hingegen die Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Deshalb kommt beim PrimeServer Pro ein stromsparender On-Board-Grafikchip zum Einsatz.

In bestimmten Szenarien werden jedoch leistungsstarke Grafikkarten benötigt. CAD-Anwendungen profitieren mitunter von einer dedizierten Grafikkarte. Diese beschleunigt die Berechnung teilweise deutlich und arbeitet effizienter als der Prozessor. In diesen Situationen ist es somit durchaus sinnvoll, ein System mit einer Grafikkarte einzusetzen. Es gibt ausserdem spezielle CAD-Grafikkarten, die für diesen Einsatz optimiert sind.

Arbeitsspeicher und Festplatte

Arbeitsspeicher und Festplatte

Wichtig ist, einen modernen Arbeitsspeicherstandard zu nutzen. Dieser stellt eine hohe Datenübertragungsrate bereit. So kommt bei den Produkten von Prime Computer moderner DDR4-RAM mit bis zu 2400 MHz Taktfrequenz zum Einsatz. Die Speicherbandbreite liegt hier bei bis zu 19,2 GB/s, während beispielsweise DDR3-1600 lediglich 12,8 GB/s erreicht.

Hinzu kommt, dass das Betriebssystem Grenzen setzt. Das Betriebssystem entscheidet, wie viel Speicher adressiert werden kann. Bei Systemen mit 32-Bit-Betriebssystem ist grundsätzlich bei vier GB Schluss. Auf den meisten Rechnern kommen inzwischen Betriebssysteme mit 64 Bit zum Einsatz. Hier gibt es, je nach Variante, unterschiedliche Grenzen. Windows 10 Home zum Beispiel verwaltet so maximal 128 GB RAM.

Die Festplatte hingegen ist der permanente Speicher. Die Kapazität ist ausschlaggebend, wie viel Daten und Programme gespeichert werden können. Für die Performance sind aber die Zugriffszeit sowie Lese- und Schreibgeschwindigkeit entscheidend. Vor allem das Betriebssystem profitiert von einer schnellen Festplatte. Dies äussert sich in einem zügigen Systemstart sowie Programmen, die weniger Zeit zum Laden benötigen.

An diesem Punkt geht es um SSD versus HDD:

  • Ein SSD basiert auf schnellem Flash-Speicher, ist jedoch entsprechend teurer und bietet weniger Speicherplatz.
  • Die klassische HDD überzeugt hingegen durch viel Kapazität, jedoch ist die Performance spürbar schlechter.

Desktop PCs benötigen oftmals wenig Festplattenspeicher. In Unternehmen werden Daten meist zentral gespeichert. Wichtig ist allerdings flüssiges Arbeiten, sodass ein SSD im Vorteil ist.

Effizienz & Leistungsaufnahme – Green-IT und Kostenfaktoren

Effizienz & Leistungsaufnahme – Green-IT und Kostenfaktoren

Stromverbrauch und Umweltverträglichkeit sind Faktoren, die auch beim PC kaufen in der Schweiz immer stärker in den Fokus rücken. Im Wesentlichen ist die Leistungsaufnahme eines Computers an seine Rechenleistung gebunden. Doch auch andere Eigenschaften beeinflussen, wie umweltfreundlich ein PC ist. Dies reicht von der Auswahl der Komponenten bis hin zum Design.

Stromverbrauch eines PCs – oft unterschätzter Faktor

In Zeiten steigender Energiepreise spielt der Stromverbrauch von Endgeräten eine immer wichtigere Rolle. In grösseren Unternehmen sind die Stromkosten ein wichtiger Faktor. Bei vielen Firmen sind die Themen Öko-Bilanz und Stromverbrauch mittlerweile auf der Agenda angekommen. Auch bei Computern gibt es tatsächlich grosse Unterschiede. Wird konsequent auf sparsame Systeme gesetzt, lässt sich der Stromverbrauch deutlich senken.

Herkömmliche Arbeitsplatzrechner mit Standardkomponenten, bei denen wenig auf die tatsächlichen Anforderungen geachtet wurde, benötigen im Betrieb schnell über 100 Watt. Bei auf niedrigen Verbrauch optimierten Rechnern, wie beispielsweise dem PrimeMini 4, liegt der Verbrauch hingegen bei nur etwa 20 Watt. Bei 25 Computern, die täglich acht Stunden laufen, spart dies bei einem angenommenen Strompreis von 0.23 CHF bereits fast 2000 CHF pro Jahr.

Das Netzteil: Garant für einen stabilen Betrieb

Das Netzteil wird beim PC kaufen in der Schweiz oftmals vernachlässigt. Jedoch ist ein PC-Netzteil gleich in mehrfacher Hinsicht wichtig für den Computer. Es versorgt alle Bauteile mit Strom. Gerade deshalb ist ein hochwertiges und zuverlässiges Netzteil für einen reibungslosen Betrieb wichtig.

Hochwertige Netzteile sorgen nicht nur für die Stabilität, sie haben auch einen Einfluss auf den Stromverbrauch des Gesamtsystems. Effiziente Netzteile sparen somit Energie. Die Unterschiede können bei bis zu 40 Prozent liegen. Gerade in grösseren Unternehmen oder bei leistungshungrigen Systemen rechnen sich die Einsparmöglichkeiten. Effiziente Netzteil werden von der 80-Plus-Initiative gekennzeichnet.

Ebenso wichtig ist die richtige Dimensionierung. Netzteile arbeiten optimal, wenn sie weder voll ausgelastet noch überdimensioniert sind. Wenn du dich für ein Gerät von Prime Computer, wie etwa den PrimeMini 4 oder den PrimeServer, entscheidest, musst du dir über diesen Punkt keine Gedanken machen. Die Systeme sind mit passend dimensionierten und effizienten Netzteilen ausgestattet.

Design & Funktionalität

Bei vielen Kaufentscheidungen spielen das Design und die Funktionalität nur eine untergeordnete Rolle. Jedoch zeigt sich im Betrieb oftmals, dass dies ein Fehler ist. Wenn sich die Computersysteme als unpraktisch oder gar ungeeignet erweisen, wird die gesamte Anschaffung zur Fehlinvestition. Platzbedarf und Flexibilität sind Eigenschaften, die du auf jeden Fall im Auge behalten solltest.

Kompakt, platzsparend und flexibel

Der moderne Arbeitsplatz ist ergonomisch ausgestattet und bietet viel Platz für individuellen Freiraum. Klobige Computersysteme sind da fehl am Platz. Flexibilität und Erreichbarkeit sind entscheidend. Nicht ohne Grund übernehmen Tablets, Laptops und auch das Smartphone mehr und mehr Aufgaben eines klassischen Computers.

Ein Merkmal der Mini-PCs und Server von Prime Computer ist die kompakte Bauform. Der PrimeMini 4 ist in einem Ultra-Slim-Gehäuse untergebracht. Seine handlichen Masse betragen:

  • Breite: 18 cm
  • Länge: 12 cm
  • Höhe: 5,5 cm

Das komplette System bringt ausserdem nur 1400 Gramm auf die Waage.

Bei der Kaufentscheidung solltest du also auch an die Vorgaben am Arbeitsplatz denken. Kleine Rechner sind hier flexibler und haben im optimalen Fall keine Nachteile. Die Mini-PCs von Prime Computer kannst du sogar besonders platzsparend hinter dem Monitor befestigen. Dies ist dank der VESA-Halterung möglich.

Lüfterloses Design – Ruhe am Arbeitsplatz

Die Geräuschkulisse eines Rechners kennst du wahrscheinlich nur zu gut. Das konstante Surren der Lüfter im Gehäuse gehört faktisch zu jedem Computerarbeitsplatz dazu. In Serverräumen, wo sich mitunter dutzende Computer befinden, erzeugt dies eine beachtliche Geräuschkulisse.

Dass es auch anders geht, zeigen die lüfterlosen Designs von Prime Computer. Konsequent setzt der Hersteller auf passive Kühlsysteme sowie sparsame Komponenten. So ist es möglich, komplett auf laute Lüfter zu verzichten. Dies schafft eine ganz neue, ungewohnte Atmosphäre am Arbeitsplatz. Die permanente Geräuschbelastung der Rechner ist nicht mehr vorhanden. Dies sorgt für gesteigerte Konzentration und ein besseres Arbeitsklima.

Konnektivität – die Verbindung zur Aussenwelt

Konnektivität – die Verbindung zur Aussenwelt

Die Zeiten, in denen ein Computerarbeitsplatz isoliert und ohne Kommunikationsmöglichkeiten genutzt wurde, sind schon lange vorbei. Netzwerkanschluss und Internetverbindung sind mittlerweile Standard. Sie sind ausserdem eine Voraussetzung, um die meisten der täglichen Arbeiten durchzuführen.

Gleichzeitig gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie PCs in bestehende Netzwerke integriert werden. Deshalb ist auch dieser Punkt bei der Kaufentscheidung von Bedeutung. Die PrimeServer von Prime Computer bieten zahlreiche Möglichkeiten für die Integration in ein internes Netzwerk. Gleichzeitig sind hohe Datenübertragungsraten gewährleistet. Bei den Mini-PCs ist WLAN als Option möglich.

So verbindest du den PC-Arbeitsplatz auch ohne lästige Kabel mit dem Netzwerk. Schnittstellen sind ebenso wichtig. USB hat sich als Standard für externe Geräte etabliert. Wichtiger als die Anzahl der Schnittstellen ist meist der vorhandene Standard. USB-Anschlüsse rüstest du mit einem Hub bei Bedarf nach. In der Regel werden selten mehr als vier Anschlüsse benötigt – und die bieten die Mini PCs.

Einsatzzweck des PCs

Schlussendlich ausschlaggebend beim PC kaufen in der Schweiz ist der Einsatzzweck. Gerade die Produkte von Prime Computer sind für sehr spezielle Einsatzbereiche geeignet. In einigen Szenarien werden kleine Systeme benötigt, beispielsweise im Kundenservice in der Hotelbranche oder Gastronomie.

Komplett lautlose PCs verbessern das Arbeitsklima in Büros. Systeme, die vor Staub und Schmutz geschützt sind, kommen in Produktionshallen zum Einsatz. Kompakte und stromsparende Systeme sind besonders in professionellen, gewerblichen Bereichen gefragt. Hier spielen die Mini PCs ihre Vorteile aus. Schau dir jetzt die verschiedenen Mini PCs und kompakten Server von Prime Computer an, die in diesen Einsatzbereichen ihre Stärken haben.

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