Die meisten Menschen haben ein klares Bild von Servern vor Augen. Sie stellen sie sich als laute und klobige Geräte vor, die abseits der Arbeitsplätze in einem eigenen Raum untergebracht sind. Dass es auch anders geht, beweist ein passiv gekühlter Server. Er ist klein, vollkommen lautlos und dementsprechend unauffällig. Nur in einem Punkt gleichen sich beide Varianten: In den Einsatzmöglichkeiten. 

In diesem Artikel erfährst du, wie ein passiv gekühlter Server funktioniert, was ihn ausmacht, für welche Zwecke er geeignet ist und welche Vorteile er dir für deinen Office-Bereich bringt. 

Was ist der Unterschied zwischen einem klassischen und einem passiv gekühlten Server? 

Der zentrale Unterschied ist die Kühltechnik. Reguläre Server nutzen kleine Kühlkörper aus Metall mit integrierten Lüftern. Diese befinden sich auf allen Komponenten, die Hitze erzeugen. Primär ist dies der Prozessor. Doch auch auf dem Mainboard, der Grafikkarte sowie im Netzteil für die Stromversorgung sind solche Kühlkonzepte vorhanden. 

Die Lüfter sorgen dafür, dass ein permanenter Luftaustausch am Kühlkörper stattfindet. So ist gewährleistet, dass der Kühlkörper die aufgenommene Abwärme schnell an die Umgebungsluft abgibt. 

In einem passiv gekühlten Server sind hingegen keinerlei Lüfter verbaut. Vielmehr sorgt ein durchdachtes passives Kühlkonzept dafür, dass die Abwärme von den Komponenten abgeführt wird. Dabei kommen Heatpipes im Kühlkörper zum Einsatz. Die Abwärme wird komplett über das Vollaluminiumgehäuse abgeführt, das als passiver Kühlkörper fungiert.

Dadurch bleibt die Abwärme des Prozessors und anderer Komponenten nicht im Gehäuse. Die Wärme gelangt stattdessen zuverlässig nach Aussen. 

Wie ist die passive Kühlung eines Servers möglich?

Die Vorteile eines SQL-Mini-Servers

Ob eine passive Kühlung möglich ist, liegt an der Menge der Abwärme, die im Betrieb entsteht. Dies lässt sich durch die Wahl der Komponenten direkt beeinflussen. Besonders die Art des Prozessors hat einen grossen Einfluss auf die Abwärme. 

In regulären Servern finden sich deshalb meistens Serverprozessoren wie die aus der Serie Intel Xeon W. Bei ihnen liegt die TDP, die Thermal Design Power, oftmals bei 205 Watt oder mehr – wie beim Xeon W-3275M. Die TDP gibt die maximale thermische Verlustleistung des Prozessors an. Es handelt sich also um den Wert, den die CPU an Wärme im Betrieb erzeugt. 

Im PrimeServer Pro von Prime Computer kommt hingegen ein sparsamer Intel Xeon aus der Serie D zum Einsatz. Dies sind CPUs, die auf Energiesparsamkeit optimiert sind. So liegt die TDP beim Intel Xeon D-2123IT nur bei 60 Watt. Dementsprechend weniger Abwärme erzeugt ein passiv gekühlter PrimeServer Pro. 

Ein weiterer Faktor ist das Netzteil. In klassischen Servern befindet es sich im Gehäuse. Bei den passiv gekühlten Servern von Prime Computer hingegen kommen externe Netzteile zum Einsatz. Du kennst sie von Laptops. Auch diese verfügen über ein passives Kühlkonzept und erzeugen keinerlei Geräusche. 

Wichtig ist, dass die Abwärme des Netzteils nicht an das Gehäuse abgegeben wird. Die Wärme bleibt direkt ausserhalb des Servers und heizt so das Gehäuse nicht auf. Auch das ist Teil eines durchdachten passiven Kühlkonzepts. 

Was sind die Vorteile passiv gekühlter Server?

Server

In der Praxis zeigen sich die wahren Vorteile eines passiv gekühlten Servers. Klassische Server fallen durch die enorm hohe Geräuschkulisse immer unangenehm auf. Dies liegt an den verbauten Hochleistungslüftern, ohne diese ist kein Dauerbetrieb möglich.

Ein passiv gekühlter Server erzeugt hingegen im Betrieb gar keine Geräusche. Weder sind Lüfter noch andere mechanische Bauteile vorhanden. Dies ist ein weiterer Vorteil, der die Zuverlässigkeit verbessert. Server mit mechanischen Bauteilen wie Lüftern haben eine höhere Ausfallquote. 

Besonders der Dauerbetrieb macht den Lüftern zu schaffen. Müssen Lüfter erneuert und ausgetauscht werden, fallen die Systeme temporär aus.Bei einem passiv gekühlten Server passiert dir das nicht. 

Besonders zu erwähnen ist zudem der niedrige Stromverbrauch eines lüfterlosen Servers. In passiv gekühlten Servern kommen konsequent energieeffiziente und stromsparende Komponenten zum Einsatz. Dies reduziert den Stromverbrauch deutlich und du profitierst so langfristig von niedrigen Betriebskosten. 

Die Tendenz geht klar zu stromsparenden und effizienten Servern. Selbst führende IT-Grössen wie Microsoft erkennen die Vorteile und arbeiten daran, Rechenzentren grüner und kleiner zu machen. 

Das sind die zentralen Vorteile eines passiv gekühlten Servers im Überblick: 

  • Vollkommen lautloser Betrieb 
  • Niedrige Stromkosten 
  • Zuverlässig durch hohe Ausfallsicherheit 
  • Flexible Einsatzmöglichkeiten 

Wie sehen die Einsatzmöglichkeiten passiv gekühlter Server aus?

Die lautlosen Server von Prime Computer

Die enorme Flexibilität passiv gekühlter Server spricht für diese Form der Systeme. Klassische Server sind meist unerträglich laut und erzeugen eine enorme Abwärme. Dies ist der Grund, warum sie oft zentral in einem abgelegenen und klimatisierten Raum untergebracht sind. 

Bei passiv gekühlten Servern ist dies ganz anders. Du wirst weder durch Geräusche noch durch die Abwärme gestört. Für einen Server ist dies eine seltene und ungewöhnliche Eigenschaft. Dank dieser Merkmale kannst du den PrimeServer Pro deutlich flexibler einsetzen als einen regulären Server. 

Zu den möglichen Einsatzbereichen gehört beispielsweise das Büro. Es gibt keinen Grund mehr, einen solchen leisen Server nicht direkt am Arbeitsplatz zu integrieren. 

Auch in anderen Bereichen profitierst du von diesen Eigenschaften. In vielen Unternehmen ist es schwer, gesonderte Räume für  grössere IT-Hardware zu finden. Dies betrifft beispielsweise Arztpraxen oder die Gastronomie. Der geräuschlose PrimeServer Pro lässt sich überall aufstellen, denn er stört weder die Angestellten noch die Kunden.

Du profitierst ausserdem von einer weiteren Besonderheit der PrimeServer Pro von Prime Computer. Das Gehäuse ist deutlich kompakter als bei einem regulären Server. Auf diese Weise wird kein 19-Zoll-Rack für die Aufstellung benötigt. Du kannst den PrimeServer einfach wie einen normalen Desktop an einer beliebigen Stelle platzieren.

Eine Besonderheit vom PrimeServer Pro ist auch das geschlossene Gehäuse aus Aluminium. Es verhindert, dass zu viel Staub in den Server eindringt. Dank der passiven Kühltechnik ist kein Luftaustausch zwischen Innerem und Äusserem notwendig. Somit ist der PrimeServer Pro auch für Bereiche geeignet, in denen reguläre Server und Computer nicht mithalten können. Dies ist vor allem bei erhöhter Staubbelastung der Fall. 

Der PrimeServer Pro: Die nachhaltige Lösungvon Prime Computer

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Mit dem PrimeServer Pro steht dir eine flexible und vielseitige Plattform mit passivem Kühlkonzept zur Verfügung.

Die Leistung vom PrimeServer Pro passt du individuell bei der Konfiguration an. Dir stehen Prozessoren mit acht oder zwölf Kernen zur Auswahl. So stellt dir dein neuer geräuschloser Server exakt die Leistung bereit, die du benötigst. Der PrimeServer Pro nimmt ausserdem bis zu 128 GB Arbeitsspeicher auf.

Die Integration ins Netzwerk gelingt spielend einfach. Dir stehen neben den zwei LAN-Ports mit bis zu 10 GBit/s noch weitere Optionen zur Verfügung. So verfügt der PrimeServer Pro ab Werk über WLAN, einen IPMI LAN-Port und LTE. Dank eines SIM-Kartenslots kann sich der Server direkt mit dem mobilen Internet verbinden. Durch die vielen Konnektivitätsmöglichkeiten ist der PrimeServer Pro besonders standortunabhängig. 

Trotz seiner kompakten Abmessungen nimmt der PrimeServer Pro zahlreiche Festplatten auf. Mit sechs Einschüben für SSDs und HDDs sowie einer Schnittstelle für eine m.2 SSD hast du viel Platz für die Erweiterung der Speicherkapazität. Du suchst nach leisen, kompakten und stromsparenden Servern? Dann informiere dich jetzt über den PrimeServer Pro und die Vorteile dieses kleinen Servers.

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