Zwei der wichtigsten Themen der letzten Jahre sind steigende Energiepreise und die Nachhaltigkeit. Auch die IT ist von diesen Entwicklungen nicht verschont geblieben. In diesem Zusammenhang spielt der Energieverbrauch von PCs eine zentrale Rolle. Ein sparsamer PC senkt die laufenden Kosten und hat noch weitere Vorteile.

Aus diesem Grund ist es für Unternehmen wichtig, sich mit dem Stromverbrauch von PCs auseinanderzusetzen. Ein energieeffizienter PC ermöglicht es, die laufenden Stromkosten zu reduzieren. Gleichzeitig punkten diese Computer auch im Bereich der Nachhaltigkeit. Erfahre mehr zum Thema Energieverbrauch von PCs und wie du gezielt sparsame Systeme integrierst.

 

Wie gelingt es, einen leistungsstarken und gleichzeitig energieeffizienten PC zu bauen?

Ein energieeffizienter PC entsteht durch die selektive Auswahl stromsparender Komponenten. Hierbei stehen verschiedene Methoden zur Auswahl. Besonders energieeffizient sind Bauteile mit den folgenden Eigenschaften:

  • für den mobilen Einsatz konzipiert
  • stammen aus einer neueren Generation
  • unterstützen spezielle Stromsparmodi

An einem praktischen Beispiel zeigt sich die Umsetzung bei den energieeffizienten PCs von Prime Computer. Bei der Serie PrimeMini kommt beispielsweise konsequent sparsame Hardware zum Einsatz.

Der Prozessor: Enormes Energiesparpotenzial trotz hoher Leistung

Die Energieeffizienz beginnt bereit bei der Auswahl des Prozessors. Als Option steht für den PrimeMini der Intel Core i7 8665U zur Auswahl. Bei diesem handelt es sich um eine CPU, die primär für den mobilen Einsatz konzipiert ist. Diese Prozessoren finden sich also auch in Notebooks. Mobile Geräte benötigen grundsätzlich energieeffiziente Komponenten, um eine lange Akkulaufzeit zu ermöglichen.

So besitzt der Intel Core i7 8665U eine Verlustleistung (TDP) von maximal 15 Watt. Gleichzeitig verfügt der Prozessor über vier Kerne und kann an acht Prozessen simultan arbeiten. Mit einer maximalen Taktfrequenz von 4,8 GHz bringt die CPU eine enorme Leistungsfähigkeit mit. Damit ist dieser Prozessor vergleichbar mit dem Desktop-Modell i7 8700K. Dieser hat jedoch eine TDP von 95 Watt.

Ausserdem verfügt der Intel Core i7 8665U über verschiedene, sehr effektive Stromspartechniken. Im Betrieb senkt die CPU die Taktfrequenz auf 1,9 GHz, wenn nicht die volle Leistung benötigt wird. Im speziellen TDP-Down-Modus ist sogar der Betrieb mit 800 MHz möglich. Alle diese Techniken senken den Stromverbrauch weiter.

Der Datenspeicher: Weitere Möglichkeiten, den Stromverbrauch eines PCs zu senken

Der Datenspeicher

Jeder Computer benötigt einen Datenspeicher. Auf diesem befinden sich das Betriebssystem sowie Programme und Daten. Auch hier bietet sich Einsparpotenzial, das oftmals ungenutzt bleibt. So verbrauchen Computer mit herkömmlichen HDDs deutlich mehr Strom als ein sparsamer PC mit SSD.

SSDs und HDDs erfüllen beide die gleiche Aufgabe: Sie sind permanente Datenspeicher. Der Unterschied liegt jedoch in der Technik. HDDs gibt es seit Jahrzehnten. Sie arbeiten mit magnetischen Scheiben, die permanent rotieren. SSDs hingegen sind eine Erfindung der Halbleitertechnik. Es handelt sich um ein rein elektronisches Speichermedium ohne bewegliche Teile.

Allein der Verzicht auf bewegliche Teile und einen Motor für den Antrieb spart Strom. Hinzu kommt, dass die SSD in Phasen, in denen keine Daten geschrieben oder gelesen werden, faktisch keinen Strom verbraucht. Bei der HDD rotieren die Magnetscheiben weiter und benötigen Strom.

Ein weiterer Faktor, der auch den Energieverbrauch des PCs beeinflusst, ist die Geschwindigkeit der Datenübertragung. HDDs sind hier technisch bedingt auf etwa 160 MB/s begrenzt. Eine SSD hingegen erreicht rund 550 MB/s. Bei der SSD ist der Datentransfer schneller abgeschlossen, und der Stromverbrauch sinkt. Die HDD muss hingegen länger arbeiten und benötigt mehr Strom.

In der Praxis verbraucht eine HDD im Schnitt acht Watt. Eine SSD hingegen braucht nur zwei Watt. Dies klingt im ersten Moment nicht viel. Bedenke jedoch, dass dein Unternehmen wahrscheinlich zahlreiche PCs hat. Diese laufen viele Stunden pro Tag und einen Grossteil des Jahres. Deshalb arbeiten SSDs in der Praxis bis zu 75 Prozent effizienter als HDDs.

 

Wie viel Strom verbraucht ein sparsamer PC im Vergleich zu einem herkömmlichen System?

Beim Stromverbrauch ist es immer interessant, das Gesamtsystem im Blick zu haben. Hieraus ergeben sich schliesslich auch die Stromkosten, die du beziehungsweise dein Unternehmen zahlt. Aufgrund von steigenden Strompreisen in der Schweiz wird es immer interessanter, diesen Faktor im Blick zu behalten.

Eine moderne Workstation ist ausgerüstet mit einem Quad-Core-Prozessor, einer HDD, einem DVD-Laufwerk und mindestens zwei Lüftern. Im Durchschnitt benötigt ein solches System unter Last bis zu 165 Watt Strom. Der Energieverbrauch dieses PCs im Idle, also auf dem Windows Desktop, liegt bei rund 15 Watt.

Der PrimeMini 5 mit einem i7 8665U Quad-Core-Prozessor zeigt sich deutlich sparsamer. Unter Last liegt der durchschnittliche Stromverbrauch bei unter 10 Watt. Ist das System Idle im Desktop, dann liegt der Stromverbrauch des PCs im Schnitt bei unter 5 Watt.

Was bedeutet das für deine Stromrechnung? Bei einem Arbeitstag von acht Stunden benötigt eine reguläre Workstation etwa 1,32 kWh unter Last. Der PrimeMini 5 mit ebenbürtiger Leistung liegt hingegen nur bei 0,08 kWh. Bei einem Strompreis von 0,20 CHF pro kWh entstehen also Kosten von 0,26 CHF bei der Workstation und weniger als 0,02 CHF mit dem PrimeMini.

Der wirkliche Unterschied bei den Stromkosten wird bei einer Betrachtung des jährlichen Verbrauchs deutlich. Angenommen, du hast zehn Workstations in deinem Unternehmen. An 230 Arbeitstagen pro Jahr laufen die Systeme acht Stunden pro Tag. Bei diesem Beispiel betragen die Stromkosten für die zehn Workstations 598 Franken im Jahr. Mit zehn PrimeMini liegen die Stromkosten hingegen nur bei 46 Franken.

Wie berechne ich die mittel- und langfristigen Kostenunterschiede zwischen normalen und sparsamen PCs?

Kostenunterschiede zwischen normalen und sparsamen PCs

Bei der Anschaffung von IT-Systemen denken Entscheidungsträger oftmals viel zu kurzfristig. Dann betrachten die Verantwortlichen nur die Anschaffungskosten und entscheiden nach dem Preis. Langfristig sorgt dies jedoch nicht selten für mehr Kosten, als bei der Anschaffung gespart wurden. Dafür gibt es verschiedene Gründe. In diesem Zusammenhang wird von der Total Cost of Ownership (TCO) gesprochen.

Die TCO besteht aus mehreren Faktoren. Dazu gehören direkte und indirekte Kosten. Bei der Berechnung der Kosten einer Investition fliessen all diese Faktoren in die Rechnung ein. Die TCO setzt sich unter anderem aus folgenden Punkten zusammen:

  • Anschaffungskosten
  • laufende Aufwendungen wie Strom
  • Verwaltungskosten
  • Aufwendungen für die Nicht-Verfügbarkeit eines Systems

Hier zeigt sich, dass ein energieeffizienter PC langfristig gegenüber herkömmlichen Systemen deutlich niedrigere Kosten erzeugt. Auch die hohe Zuverlässigkeit mit niedrigen Ausfallraten senkt die direkten und indirekten Kosten. Somit macht sich die etwas höhere ursprüngliche Investition in einen sparsamen PC in den allermeisten Fällen schnell bezahlt.

Du kannst den TCO-Rechner von Prime Computer nutzen, um die Unterschiede in deinem Unternehmen auszurechnen. Der Rechner zeigt dir sowohl die potenziellen Mehrkosten als auch die CO2-Bilanz.

 

Welche Auswirkungen hat ein sparsamer PC auf die Nachhaltigkeit und die CO2-Bilanz?

Welche Auswirkungen hat ein sparsamer PC auf die Nachhaltigkeit und die CO2-Bilanz

Ein energieeffizienter PC hat gleich mehrere Vorteile gegenüber herkömmlichen Computern, wenn es um die Nachhaltigkeit geht. Der erste und oftmals entscheidende Punkt ist der bereits angesprochene Stromverbrauch. Die Stromerzeugung ist häufig eine Quelle für CO2.

Im Schweizer Strommix hängt es davon ab, von welchem Versorger du deine Energie beziehst. Nur ein reiner Ökostromanbieter ermöglicht es, klimaneutral zu arbeiten. Bei Strom aus erneuerbaren Energien liegt der CO2-Ausstoss nämlich bei 0,0 Gramm pro kWh. Im Verbrauchmix der Schweiz beträgt der CO2-Ausstoss hingegen 113 Gramm CO2 pro kWh. Systeme mit hohem Stromverbrauch haben deshalb eine schlechte CO2-Bilanz.

PCs wie der PrimeMini sind zusätzlich auf eine längere Nutzungsdauer ausgelegt. Auch das ist Teil einer nachhaltigen IT-Strategie. Dies wird zum einen durch einfache Aufrüstungsmöglichkeiten erreicht. Zum anderen sorgt der Verzicht auf mechanische Bauteile wie Lüfter dafür, dass der PrimeMini seltener ausfällt.

Dies wirkt sich positiv auf die CO2-Bilanz aus. Deine IT-Systeme benötigen weniger Ressourcen in der Produktion. Mit dem Nachhaltigkeitsrechner von Prime Computer kannst du ungefähr berechnen, welche Einsparungen energieeffiziente PCs in deinem Betrieb ermöglichen. Hierbei geht es sowohl um die CO2-Bilanz als auch um die Betriebskosteneinsparung.

Second Life Cycle: Positiver Effekt für die CO2-Bilanz

Der Lebenszyklus vieler Computersysteme ist auf eine einmalige Verwendung beschränkt. Besonders im gewerblichen Bereich zeigt sich dies häufig. Oftmals schaffen Unternehmen Workstations und Server an und ersetzen diese durch neue Systeme, wenn mehr Leistung benötigt wird. Auch eine Aufrüstung wird nicht immer in Betracht gezogen oder ist gar nicht erst möglich.

Prime Computer entgegnet dieser Vorgehensweise mit dem Second Life Cycle-Programm. So hast du die Möglichkeit, deine Geräte von Prime Computer wieder zum Hersteller zurückzuführen. Dort erfolgt ein Refurbishing der Systeme. Danach führt Prime Computer die Systeme einer neuen Bestimmung zu.

Prime Computer bietet ausserdem das Konzept Prime Computer as a Service an. Hierbei mietest du die Systeme, anstatt sie zu kaufen. Auch dies gewährleistet, dass die Computer nach Ablauf der Mietdauer eine sinnvolle zweite Verwendung erhalten.

Wer an dem Second Life Cycle-Programm teilnimmt, erhält eine Gutschrift für zurückgeführte Systeme. Diese kannst du für die Anschaffung neuer Geräte von Prime Computer nutzen. Ein zweites Leben für einen Computer ist die deutlich bessere Alternative als der Schrottplatz. Informiere dich jetzt über das Second Life Cycle-Programm von Prime Computer.

 

Sparsame PCs von Prime Computer: Energieeffizient, nachhaltig und leistungsstark

primecomputer-produktfamilie

Im Sortiment von Prime Computer findest du eine breite Auswahl an Systemen mit einem Fokus auf niedrigen Energieverbrauch. Gleichzeitig sind die Computer auf Nachhaltigkeit getrimmt. Durch die individuellen Konfigurationsoptionen bei Prime Computer stellst du dir den PC zusammen, der zu dir passt.

Desktop-PCs und Workstations von Prime Computer: Effizient und sparsam im Alltag

Für den Einsatz im Büro und ähnlichen Aufgabenbereichen sind die PrimeMini konzipiert. Diese Serie von kompakten PCs ersetzt herkömmliche Workstations und Desktop-Rechner. Dabei liegt der Energieverbrauch dieser PCs deutlich unter dem Strombedarf regulärer Arbeitsplatzrechner.

Über den Konfigurator hast du die Möglichkeit, die Ausstattung deines PrimeMini individuell anzupassen. So stehen verschiedene Optionen bei den Prozessoren zur Auswahl. Du legst den Fokus entweder komplett auf einen niedrigen Stromverbrauch des PCs oder die Leistungsfähigkeit.

Die PrimeMini bieten alle Funktionen eines normalen Arbeitsplatzrechners. Dabei haben die Mini PCs sogar WLAN integriert, was die Einbindung in das Netzwerk erleichtert. Zahlreiche USB-Ports gehören ebenso zum Standard wie HDMI-Anschlüsse. Ausserdem ist das Gehäuse des PrimeMini nach IP51 zertifiziert und somit vor Staub geschützt.

Leistungsstarke und sparsame Server von Prime Computer

Prime Computer bietet zudem energieeffiziente Server an. Auch in diesem Bereich spielen Energieeffizienz und Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Hier hast du sogar noch höhere Einsparmöglichkeiten, denn Server laufen in der Regel rund um die Uhr. Mit dem PrimeServer Pro steht dir ein flexibler und leistungsfähiger Server zur Auswahl, der gleichzeitig besonders energieeffizient ist.

Durch die individuelle Konfiguration passt du den PrimeServer Pro an deine Bedürfnisse an. Moderne und sparsame CPUs der Serie Intel Xeon stellen dir bis zu zwölf CPU-Kerne zur Verfügung. Die Server bieten Platz für bis zu sechs Festplatten. Der Wechsel ist dank Hybrid Caddys mit wenigen Handgriffen möglich. Die Ausfallsicherheit wird durch zwei redundante externe Netzteile gewährleistet.

Nachhaltigkeit

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