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Corona und die damit einhergehenden Implikationen haben die Einführung und den Ausbau von hybriden Arbeitsmodellen enorm beschleunigt. Unter hybridem Arbeiten versteht man ein Modell, dass Mitarbeitern die Flexibilität ermöglicht, von überall aus zu arbeiten. Ob vom Büro aus, zuhause oder an einem anderen Ort der Welt – die fortschreitende Digitalisierung macht es möglich. Die breite Spanne an Vorteilen, die hybrides Arbeiten ermöglicht, werden allerdings von vielen Unternehmen noch nicht zur Gänze ausgeschöpft.

Im folgenden Blogartikel erklären wir dir, was es mit den Vorteilen hybriden Arbeitens auf sich hat, wir skizzieren ausserdem die Herausforderungen, denen sich ein Unternehmen stellen muss, wenn es eine solche Arbeitsform integrieren will und wir zeigen dir anhand eines Best-Practice-Beispiels, wie eine erfolgreiche Implementierung eines hybriden Arbeitsmodells gelingen kann.

Glücklichere und Produktivere Mitarbeiter

Einer Studie von Cisco zufolge verbessert hybrides Arbeiten nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die berufliche Leistung von Mitarbeitern. Bei der Untersuchung wurden emotionale, körperliche, geistige und finanzielle Aspekte der Belegschaft unter die Lupe genommen und das Ergebnis ist eindeutig: Hybrid Work ist das Arbeitsmodell der Zukunft.

Happier and More Productive Employees

Erfolgreiche Umsetzung: Beispiel Paul Scherrer Instituts PSI

Mitarbeiter wünschen sich heute mehr Flexibilität, Autonomie und die Möglichkeit zu wählen, wann und wo sie arbeiten. Das traditionelle Arbeitsmodell, in dem jeder einen festen Schreibtisch zugeteilt bekommt, hat längst ausgedient. Hybrides Arbeiten wird heutzutage dadurch ermöglicht, dass Arbeitsplätze mit unterschiedlichen Raumtypen, von wohnzimmerähnlichen Lounges über Gemeinschaftsräume mit beschreibbaren Oberflächen für Brainstorming bis hin zu Telefonzellen für private Gespräche eingerichtet werden. Willkommen im „activity-based-working“ (ABW).

Nicht nur wir bei Prime Computer haben ein hybrides Arbeitsmodell erfolgreich implementiert. Auch das Schweizer Paul Scherrer Institut PSI, ein Forschungsinstitut für Natur- und Ingenieurwissenschaften und Teil des ETH-Bereichs, an dem Spitzenforschung in den Bereichen Materie und Material, Energie und Umwelt sowie Gesundheit betrieben wird, plant, hybrides Arbeiten als „activity-based-working“-Struktur in den Arbeitsalltag zu integrieren.

Prime Computer durfte einen Einblick in den Implementierungsprozess des PSI werfen. Die Erkenntnisse, die das PSI hinsichtlich des hybriden Arbeitsmodells gemacht hat, möchten wir dir nicht vorenthalten.

Aerial view of the PSI premises, May 2016

Ausgangssituation Analysieren

Wissenschaftler, Laboranten sowie administrative Mitarbeiter machen den Grossteil der Belegung am PSI aus. Auf ihre Arbeitsweise und die speziellen Bedürfnisse der einzelnen Gruppen wurde in der Planung für ein hybrides Arbeiten Rücksicht genommen. Bei der Analyse der Ausgangssituation wurde festgestellt, dass innerhalb der Mitarbeiter eine starke Teamorientierung vorliegt, da die einzelnen Gruppen häufig an Schnittstellen zusammenarbeiten. Gleichzeitig gibt es auch Arbeitsphasen, in denen jede Mitarbeitergruppe und jeder Mitarbeiter Autonomie in der Arbeitsgestaltung einfordert. Um den wechselnden Anforderungen der Arbeitsphasen gerecht zu werden, muss die Bespielung des Raumes flexibel gestaltet werden. Das beinhaltet sowohl offene Räumlichkeiten, in denen ein Austausch über Mitarbeitergruppen hinweg ermöglicht wird, als auch Rückzugsräume, in denen sich jeder einzelne Mitarbeiter ohne Störung von Aussen fokussieren kann.

Hier sind die wichtigsten Learnings, die das Paul Scherrer Institut bei der Planung eines hybriden Arbeitsmodelles mitgenommen hat:

  • Der Schreibtisch ist nur noch ein Setting von vielen
  • Vielfältige Tätigkeiten erfordern flexible Arbeitsmöglichkeiten
  • Angebote für kollaboratives, teamorientiertes Arbeiten müssen geschaffen werden
  • Ebenso sollte Raum für informelle Begegnungen zur Verfügung stehen
  • Fokussierte und administrative Einzelarbeit soll durch ruhige Räume gewährleistet bleiben
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Green-IT-Infrastruktur für Hybride Arbeitsmodelle

Eine auf die jeweilige Umgebung abgestimmte IT-Hardware-Infrastruktur ist essenziell, damit das Arbeiten in geographisch verteilten Teams reibungslos funktioniert. Wenn du Unternehmer oder Unternehmerin bist, solltest du die IT-Lösungen an die speziellen Bedürfnissen deiner Mitarbeiter anpassen. Zuallererst gilt es, Mitarbeiter mit unternehmenseigener Hardware auszustatten, damit auch ein hoher Sicherheitsstandard durchsetzbar wird. Green-IT-Hardware, die sowohl mobil als auch zuhause eingesetzt werden können, sind Mini-PCs und Laptops wie beispielsweise der PrimeMini 5 oder das PrimeBook Circular von Prime Computer. Letzteres bietet dir und deinen Mitarbeitern aufgrund des integrierten Bildschirms, der Kamera und Lautsprechern sogar noch mehr Freiheiten bezüglich der Wahl deines Arbeitsortes.

Green IT Prime Computer

Europäische Länder Stellen sich auf Hybrides Arbeiten ein

In vielen Ländern wurde während der Hochphase der Corona-Pandemie eine Home-Office-Pflicht eingeführt, wo arbeiten von zuhause aus möglich war. Corona scheint mehr und mehr kontrollierbar, doch in den Modus vor der Pandemie möchte kaum ein Arbeitgeber oder Mitarbeiter mehr zurückkehren. Mehr Flexibilität bei der Wahl des Arbeitsortes wird toleriert und das klassische Büro des Arbeitgebers als Ort der Begegnung und des Austausches aufgewertet. Sowohl in der Schweiz, als auch beispielsweise in Deutschland, Österreich und Schweden besteht für Angestellte noch kein gesetzlicher Anspruch auf ein hybrides Arbeitsmodell oder Home-Office. Allerdings könnte sich dahingehend noch einiges tun, denn zumindest beim Steuerrecht haben sich viele Länder bereits auf die neuen Arbeitsmodelle eingestellt und gewähren Steuerzahlern entsprechende Pauschalen.

Fazit

Die Einführung und das Weiterbestehen von einem hybriden Arbeitsmodellen hängt stark von der Unternehmensführung ab. Ein CEO beziehungsweise die Geschäftsleitung hat den besten Überblick, wenn es darum geht, Unternehmensziele mit den Erwartungen der Mitarbeiter in Einklang zu bringen. Das kann dazu führen, dass die Unternehmenskultur neu gedacht und gelebt werden muss und beinhaltet oftmals auch eine Neukonzeption der Arbeitsraumgestaltung und -ausstattung, insbesondere der IT-Hardware.

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  • Unter hybridem Arbeiten versteht man ein Modell, dass Mitarbeitern die Flexibilität ermöglicht, von überall aus zu arbeiten.
  • Einer Studie von Cisco zufolge verbessert hybrides Arbeiten nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die berufliche Leistung von Mitarbeitern.
  • Damit die Arbeit in geografisch verteilten Teams reibungslos funktioniert, ist eine auf das jeweilige Umfeld abgestimmte IT-Hardware-Infrastruktur unerlässlich
  • Grüne IT-Hardware, die sowohl unterwegs als auch zu Hause genutzt werden kann, sind Mini-PCs und Laptops
  • In vielen Ländern wurde auf dem Höhepunkt der Corona-Pandemie ein Home-Office vorgeschrieben, in dem die Arbeit von zu Hause aus möglich war
  • Beim Steuerrecht haben sich viele Länder bereits auf die neuen Arbeitsmodelle eingestellt und gewähren Steuerzahlern entsprechende Pauschalen.
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