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Wer einen Server kauft, muss dabei diverse Anforderungen berücksichtigen

By 20. Februar 2018 No Comments

Server kaufen: Worauf Sie unbedingt achten sollten

Digitale Server-Kapazitäten werden oft unterschätzt. Der Nutzer sieht es als selbstverständlich an, dass das kontinuierlich wachsende E-Mail-Aufkommen und die erfreulicherweise immer umfangreicher werdende Kundendatenbank reibungslos funktionieren. Das Thema „Server kaufen“ kommt oft zu spät, wenn schon die ersten Pannen, wie häufige Server-Ausfälle und schlechte Performance bei gleichzeitigem Zugriff auf das System entstehen. Es wird schnell klar, es ist Zeit neue Server zu kaufen. Auch Onlineshop-Betreiber sind gut beraten, sich zusätzliche Server-Kapazitäten zu kaufen.

Optionen beim Server Kaufen

Digitale Informationen, die in mittleren Unternehmen täglich in riesigen Mengen anfallen, können in diesem Umfang nur dann störungsfrei verarbeitet werden, wenn ein entsprechend dimensionierter Server vorhanden ist. Reichen die in einer Firma verfügbaren Kapazitäten nicht aus, muss ein leistungsfähigerer Server gekauft werden. Verfügen Sie in Ihrem Betrieb über IT-Spezialisten, die sich noch zusätzlich um die Einrichtung und Wartung des Servers kümmern können, sind Sie mit einem Direktkauf beim Hersteller gut beraten. Beschäftigen Sie keine IT-Fachkräfte, wenden Sie sich am besten an einen IT Dienstleister Ihrer Wahl. Dort erhalten Sie eine individuelle Beratung und den für Ihre betrieblichen Anforderungen passenden Server. Alternativ gibt es den Gang in die Cloud. In diesem Falle werden die Daten in einem Rechenzentrum gehostet und Sie mieten sich gemäss Ihren Bedürfnissen in die bestehende Infrastruktur ein.

Welcher Server ist der Richtige?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, da es diverse Server für die unterschiedlichsten Anforderungen gibt. Ausser Grösse und Leistungsfähigkeit sind Stromverbrauch, Kühlfähigkeit und Betriebssicherheit wichtige Kaufkriterien. Massgebend ist der später zu bewältigende Workload. Fragen Sie sich vor dem Kauf des Geräts, welche Anwendungen zukünftig darauf laufen und wie viele es sind. Ausser Datenbank- und Fileservern stehen Ihnen noch Storage- und Applikationsserver und Server für mehrere verschiedene Anwendungen (Allround-Geräte) zur Verfügung. Hochspezialisierte Server sind generell teurer. Darüber hinaus haben Sie noch die Möglichkeit, unterschiedliche Anwendungen über einen virtualisierten Standard-Server laufen zu lassen. So können Sie das System noch besser auslasten. Allerdings benötigen Sie dafür die Hilfe einer IT-Fachkraft und eine zusätzliche Software.

Greifen viele Mitarbeiter auf das Firmen-Netzwerk zu, ist es ratsam, einen Server mit mehreren leistungsfähigen Prozessoren anzuschaffen. Um die dadurch verursachten höheren Stromkosten zu senken, kaufen Sie am besten einen Server mit energiesparenden Prozessoren. Falls Sie zu den Unternehmen gehören, bei denen ein möglicher Server-Ausfall nicht nur Umsatzeinbussen, sondern grosse Sicherheitsmängel zur Folge hat, benötigen Sie ausser einem (teuren) hochverfügbaren Server noch eine unterbrechungsfreie Stromversorgung und einen Backup-Speicher. Um eine hohe Ausfallsicherheit zu gewährleisten, vereinbaren Sie mit dem Hersteller am besten einen langfristigen 24/7 technischen Support und eine Wartung sämtlicher Geräte. Nutzen Sie ein Rechenzentrum, ist der Kauf eines mehr oder weniger großen Rack-Servers das Mittel der Wahl.

Möchten Sie in Zukunft auf einen Server zurückgreifen, erstellen Sie zuerst ein Anforderungsprofil: Sie legen fest, welche Aufgaben er erfüllen soll und schätzen das ungefähr anfallende Datenvolumen. Beim Kauf grösserer Server-Kapazitäten profitieren Sie zwar oft von vorteilhafteren Konditionen, haben im Nachhinein aber höhere Wartungs- und Energiekosten zum Beispiel kann die Kühlung der Server dabei unvorhergesehene Kosten verursachen. Das liegt daran, dass für ungenutzte Speicher-Kapazitäten ebenfalls Kosten anfallen. Verfügen Sie bereits über einen eigenen Server, sollten Sie nur Geräte kaufen, die sich problemlos in die schon bestehende IT-Infrastruktur integrieren lassen. Für die meisten Anwender reicht eine Kompatibilität mit vorhandenen Systemen und eine unkomplizierte Administration aus. Eine dauerhaft hundertprozentige Performance spielt für sie eine eher untergeordnete Rolle.

Prozessoren, CPU-Kerne, Arbeits- und Festplattenspeicher, Gehäuse

Vor allem Anwendungen mit grossem Rechenaufwand und hohem Datenaufkommen benötigen einen sehr leistungsstarken Prozessor. Für herkömmliche Applikationen wie E-Mailing, Datenspeicherung und Streaming reicht die Leistung einer normalen Intel Pentium, Core i3 und Celeron CPU völlig aus. Vor allem die neueren Server-Modelle arbeiten leise und energiesparend und benötigen keine starke Kühlung. Für die rechenintensive Datenverarbeitung eignen sich Intel Xeon E3 CPUs. Noch mehr Leistungsfähigkeit für noch mehr Anwendungen und Netzwerk-Nutzer liefern der Xeon E5 und Xeon E7. Planen Sie die Nutzung einer Virtualisierungssoftware oder arbeiten Sie mit einer umfangreichen Datenbank-Software, kommen Sie ohne dessen Einsatz nicht aus.

Normale Server für Dateien und E-Mails sind mit einer 4, 6 oder 8-Kern-CPU ausgestattet. Fallen viele unterschiedliche Aufgaben in Ihrem Unternehmen an, die riesige Datenströme produzieren und auf die viele Mitarbeiter zugreifen, sind Sie mit einem 16 oder 20-Kern-Prozessor besser bedient. Bevor Sie jedoch einen derartigen High-End-Server kaufen, lassen Sie Ihre IT-Abteilung überprüfen, ob Sie stattdessen nicht doch eher einen grösser dimensionierten Festplattenspeicher mit 3U oder 4U-Gehäuse wählen sollten.

Ausserdem spielt der Arbeitsspeicher eine grosse Rolle. Bei privater Nutzung oder nur wenigen Anwendern sind 8 GB RAM-Speicher völlig ausreichend. Für grössere Netzwerke eignen sich 16 bis 32 GB RAM besser. Hochleistungsnetzwerke mit einer großen Anzahl von Usern benötigen mehr als 128 GB Arbeitsspeicher. Beachten Sie vor Ihrem Server-Kauf ausserdem das Volumen Ihres Festplattenspeichers. Grosse Netzwerke mit vielen datenintensiven Anwendungen benötigen sehr viel Speicherplatz (64 oder 72 TB). Dedizierte Anwendungs-Server verfügen über weniger Speicherplatz (z.B. 5 oder 8 TB).

Bedenken Sie bei Ihrem Server Kaufen auch die Art des Gehäuses. Denn dieses sorgt nicht nur für eine bedarfsgerechte Kühlung, sondern sollte so bemessen sein, dass sich der Server später bedarfsgerecht erweitern lässt. Wenig Möglichkeiten für den Einbau zusätzlicher Festplatten und Erweiterungskarten bieten 1U-Racks: In ihnen lassen sich nur vier 3,5 Zoll oder zehn 2,5 Zoll Festplatten betreiben. Benötigen Sie grosse Karten zur Erweiterung, ist es ratsam, sich einen 3U- oder noch besser 4U-Server zuzulegen. Diese Racks sind natürlich dementsprechend grösser und verfügen über grossformatige Lüfter. Denn grundsätzlich gilt: Je umfangreicher die zu verarbeitenden Datenströme sind, desto leistungsfähiger sollte der Server-Lüfter sein. Ansonsten würde der Prozessor durch die dauerhaft hohen Temperaturen geschädigt werden.
Tipp: Ist in Ihrem Unternehmen die Datensicherheit besonders wichtig, sorgen Sie dafür, dass Netzteile und andere Komponenten bei einem System-Ausfall die Arbeit der funktionsuntüchtigen Bauteile übernehmen.

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